Stand: 11. Juni 2015

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Inhaltsübersicht

§1 Name und Sitz
§2 Zweck und Grundsätze
§3 Geschäftsjahr
§4 Württembergischer Landessportbund
§5 Mitgliedschaften
§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§7 Mitgliedsbeiträge
§8 Organe
§9 Mitgliederversammlung
§10 Delegiertenversammlung
§11 Präsidium
§12 Geschäftsführendes Präsidium
§13 Aufwandsendschädigung
§14 Beirat
§15 Vereinsjugend
§16 Abteilungen
§17 Ordnungsmaßnahmen
§18 Auflösung des Vereins


§1 Name und Sitz

Der Verein führt die Bezeichnung "Turn- und Sportverein Dagersheim e.V.", abgekürzt TSV Dagersheim e.V.. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Böblingen, Vereinsrolle Nr. 402, eingetragen und hat seinen Sitz in Böblingen-Dagersheim.


§2 Zweck und Grundsätze

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der Kunst und Kultur. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit der Allgemeinheit, insbesondere der Jugend durch Pflege der Leibesübung. In
diesem Zusammenhang veranstaltet der Verein u.a. regelmäßige Übungsstunden unter Traineranleitung, Sportkurse, Wettkämpfe bzw. nimmt daran teil. Ferner unterhält der Verein Theatergruppen.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Politische, rassistische oder religiöse Ziele dürfen innerhalb des Vereins nicht angestrebt werden.

6. Die Farben des Vereins sind schwarz - weiß.

7. Zur Durchführung dieser Satzung gibt sich der Verein eine Geschäfts-, Finanz-, Beitrags-, Verwaltungs-, Ehren-, Jugend- und Abteilungsordnung. Sie alle sind, mit Ausnahme der Abteilungs- und Jugendordnung vom Präsidium zu beschließen. Bei Bedarf können weitere Ordnungen erlassen werden. In allen Angelegenheiten, die nicht in einer Ordnung im Einzelnen aufgeführt sind, ist die Satzung des Vereins sinngemäß anzuwenden.


§3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§4 Württembergischer Landessportbund

Der Verein ist Mitglied des Württembergischen Landessportbundes e.V. und seiner Verbände, deren Satzungen und Ordnungen er anerkennt.


§5 Mitgliedschaften

1. Mitglied des Vereins kann jede männliche oder weibliche Person werden.

2. Die Mitgliedschaft wird durch den Eintritt in den Hauptverein und einer Abteilung erlangt. Eine Mitgliedschaft in mehreren Abteilungen ist zulässig. Eine Mitgliedschaft nur im Hauptverein ist ebenfalls möglich. Die Aufnahme eines Mitgliedes erfolgt durch Beschluss des geschäftsführenden Präsidiums für den Verein, des Abteilungsvorstandes für die Abteilungen.
Voraussetzung für eine Aufnahme ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag. Der Aufnahmeantrag für Kinder/Jugendliche ist durch den Erziehungsberechtigten zu stellen.

3. Mit der Aufnahme unterwirft sich das Mitglied den Satzungen des Vereins und derjenigen Verbände, denen der Verein und seine Abteilungen selbst angehören.

4. Die Mitgliedschaft endet:
a) Durch freiwilligen Austritt, der nur durch eine schriftliche Erklärung zum Ablauf eines Kalenderjahres erfolgen kann. Die Austrittserklärung hat schriftlich bis spätestens 31. Dezember gegenüber der Geschäftsstelle zu erfolgen.

b) Durch Ausschluss aus dem Verein. Der Ausschluss kann nur durch das Präsidium beschlossen werden,

  • wenn das Mitglied trotz Mahnung mit der Bezahlung von Mitgliedsbeiträgen sechs (6) Monate in Rückstand gekommen ist.
  • bei grobem Verstoß gegen die Vereinssatzung, Abteilungsordnungen oder Satzungen des Württ. Landessportbundes oder eines Verbandes, dem der Verein als Mitglied angehört.
  • wenn sich das Mitglied unehrenhaft verhält, das Ansehen des Vereins oder eines Verbandes, dem der Verein angehört, durch Äußerungen oder Handlungen herabsetzt. Vor dem Beschluss ist das Mitglied zu hören. Der Ausschluss ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekanntzugeben. Gegen den Beschluss steht dem Mitglied ein Berufungsrecht an das Präsidium zu. Es hat somit das Recht auf schriftliche oder mündliche Anhörung vor dem Präsidium. Von der Mitteilung des Ausschlusses an ruhen alle Rechte und Funktionen des Betroffenen. Für Jugendliche/Kinder gelten die vorstehenden Bestimmungen entsprechend.

§6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Jedes Mitglied hat das Recht an den Veranstaltungen des Vereins bzw. der Abteilungen, denen es angehört, teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu nutzen.

2. Alle volljährigen Mitglieder haben in den Angelegenheiten des Vereins gleiches Stimm- und Wahlrecht und sind wählbar für die zu besetzenden Vereins- und Abteilungsämter, so weit in dieser Satzung, insbesondere hinsichtlich der Zugehörigkeit zu bestimmten Organen, nichts Abweichendes bestimmt ist.

3. Die Ausübung der Mitgliedsrechte kann nicht übertragen werden.

4. Die Mitglieder haben die Pflicht, die Idee der jeweiligen Sportart nach besten Kräften zu fördern und die Ziele des Vereins zu unterstützen und zu wahren. Ihr Verhalten soll so sein, dass sie das Ansehen des Vereins fördern.

5. Die Mitglieder unterliegen neben den Bestimmungen der Delegiertenversammlung, des geschäftsführenden Präsidiums (Vorstand) und dem Präsidium auch den besonderen Bestimmungen und Beschlüssen der Abteilungen, denen sie angehören.

6. Jeder Abteilungswechsel hat schriftlich über die Geschäftsstelle zu erfolgen. Er ist von der Geschäftsstelle den betroffenen Abteilungen zu Kenntnis zu bringen.

7. Vorstehende Bestimmungen, mit Ausnahme der Ziffer 2, gelten auch für Jugendliche und Kinder. Eventuell weitere Rechte und Pflichten sind der Jugendordnung zu entnehmen.


§7 Mitgliedsbeiträge

1. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge des Hauptvereins wird durch die Delegiertenversammlung festgesetzt. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins kann die Delegiertenversammlung Umlagen beschließen.

2. Mitglieder, welche aus finanziellen Gründen zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages nicht in der Lage sind, können von der teilweisen oder ganzen Bezahlung-, auf Antrag, durch das Präsidium befreit werden. Mitglieder, die ihrer Wehrpflicht genügen, sind für die Dauer ihres Wehrdienstes von der Beitragspflicht, auf Antrag, befreit. Das gleiche gilt für Zivildienstleistende und Mitglieder, die ein Freiwilliges Soziales Jahr bzw. ein Freiwilliges Ökologisches Jahr leisten oder sich im Bundesfreiwilligen-Dienst befinden. Weiteres regelt die Beitragsordnung.

3. Ehrenmitglieder sind von der Bezahlung des Mitgliedsbeitrages im Hauptverein, nicht seiner
Abteilungen, befreit.

4. Die Abteilungen sind verpflichtet, zur Sicherung ihrer satzungsgemäßen Verpflichtungen, eigene Mitgliedsbeiträge zu erheben,. Der Beschluss über die Höhe der Beiträge bedarf der Zustimmung des geschäftsführenden Präsidiums (Vorstand).

5. Die Mitgliedsbeiträge für Kinder/Jugendliche, Spenden und sonstige Zuwendungen sind entsprechend ihrer Bestimmung zu verwenden.

6. Vom Hauptverein kann, je nach seiner finanziellen Lage, pro Abteilungsmitglied ein vom Präsidium festzulegender jährlicher Zuschuss, incl. einer Leistungs-Sport-Zulage, zurückbezahlt werden. Ob und in welcher Höhe, entscheidet das Präsidium. Zur Schlichtung von Unklarheiten bzgl. der Rückflusssumme wird der Beirat als Vermittler hinzugezogen.

7. Die Pflicht zur Bezahlung von Mitgliedsbeiträgen wird in der Beitragsordnung geregelt. Bei einem Zahlungsverzug werden Mahn- und Bearbeitungsgebühren erhoben. Ihre Höhe wird vom geschäftsführenden Präsidium festgesetzt.

8. Tritt ein Mitglied im Laufe des Jahres in den Verein ein, gilt folgendes: Beim Eintritt im ersten Kalenderhalbjahr ist der volle Jahresbeitrag, ansonsten der halbe Jahresbeitrag zu bezahlen. Bei einem Austritt während eines laufenden Kalenderjahres erfolgt keine Beitragsrückerstattung.


§8 Organe

1. die Mitgliederversammlung
2. die Delegiertenversammlung
3. das Präsidium
4. das geschäftsführende Präsidium (Vorstand)
5. der Beirat


§9 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des TSV Dagersheim e.V..

2. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Auflösung des Vereins, einer Änderung des Vereinszweckes und des Vereinsnamens.

3. Stimmberechtigt sind alle volljährigen Mitglieder und die Ehrenmitglieder.

4. Zur Änderung des Vereinszweckes sowie Änderung des Vereinsnamens ist eine Mehrheit von 2/3 der erschienen Stimmberechtigten erforderlich. Im übrigen ergehen die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. §10 A7 gilt entsprechend.

5. Die Mitgliederversammlung wird durch den Präsidenten, für den Fall seiner Verhinderung durch seine satzungsgemäßen Vertreter einberufen. Die Einberufung muss mindestens die Tagesordnung enthalten. Für die Einberufung ist eine Frist von 6 Wochen einzuhalten. Sie erfolgt im Dagersheimer Mitteilungsblatt.

6. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann jederzeit unter Angabe der Gründe und der Tagesordnung auf Beschluss des Präsidiums einberufen werden. Sie ist auch einzuberufen, wenn dies von mindestens 10% der Mitglieder schriftlich angezeigt wird unter Angabe der Tagesordnung.

7. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung, insbesondere deren Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, das vom Präsidenten und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.


§10 Delegiertenversammlung

A - Ordentliche Delegiertenversammlung

1. Jeweils im ersten halben Jahr des neuen Geschäftsjahres findet eine ordentliche Delegiertenversammlung statt. Sie ist vom Präsidenten oder seinen Stellvertretern einzuberufen. Die Einberufung erfolgt mindestens 4 Wochen zuvor durch schriftliche Einladung an die Delegierten. Die Einladung der Delegiertenversammlung erfolgt im Dagersheimer Mitteilungsblatt.

2. Die Tagesordnung hat zu enthalten:

a) Erstattung des Jahres- und Kassenberichts durch den Präsidenten und den 1. Stellvertreter (Finanzen und Vermögensverwaltung)

b) Bericht der Kassenprüfer

c) Entlastung des Präsidiums - so weit erforderlich

d) Neuwahlen - so weit erforderlich

e) Beschlussfassung über Anträge

3. Die einzelnen Abteilungen werden durch Delegierte vertreten. Jede Abteilung wählt auf je 30 Mitglieder einen Delegierten auf die Dauer von zwei Jahren. Eine Abteilung hat mindestens 4 (vier) aber höchstens 25 (fünfundzwanzig) Delegierte. Dabei werden alle Mitglieder (WLSB-Bestandsmeldung) mit eingerechnet.

4. Die Geschäftsführung des Vereins teilt im ersten Quartal des Jahres, in dem die Delegierten zu wählen sind, den Abteilungen ihren Mitgliederstand und die Zahl der zu wählenden Delegierten mit. Die Abteilungen ihrerseits haben der Geschäftsführung (Geschäftsstelle) bis zum Ende eines Wahljahres unter Beifügung eines Protokolls der betreffenden Abteilungsversammlung, die gewählten Delegierten und deren in gleicher Weise gewählten Stellvertreter namentlich bekanntzugeben.

5. Zusätzlich gehören der Delegiertenversammlung als stimmberechtigte Mitglieder das Präsidium sowie der Jugendvorstand an, auch wenn er das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

6. Anträge zur Delegiertenversammlung müssen spätestens 1 Woche vor der Delegiertenversammlung bei der Vereinsgeschäftsstelle eingereicht sein. Sie sind schriftlich zu begründen. Sie können von den Mitgliedern, dem Präsidium, den Vorständen der Abteilungen, der Jugendvollversammlung und den Ausschüssen gestellt werden.
Verspätet eingehende Anträge werden nicht mehr auf die Tagesordnung gesetzt. Ausgenommen hiervon sind Dringlichkeitsanträge, die mit dem Eintritt von Ereignissen begründet werden, welche nach Ablauf der Antragsfrist eingetreten sind. Für die Aufnahme von Dringlichkeitsanträgen bedarf es der 2/3 Mehrheit der erschienen Delegierten.

7. Die Beschlüsse der Delegiertenversammlung werden mit einfacher Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Für Satzungsänderungen ist eine 2/3 Mehrheit der stimmberechtigten Anwesenden erforderlich. Wahlen werden offen durchgeführt. Sie müssen jedoch bei Vorliegen von zwei und mehr Vorschlägen oder auf Antrag von mindestens 1/3 der stimmberechtigten Anwesenden geheim durchgeführt werden.

8. Über den Verlauf der Delegiertenversammlung, insbesondere ihrer Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, welches vom Schriftführer und dem Präsidenten zu unterzeichnen ist.


B - Außerordentliche Delegiertenversammlung
Eine außerordentliche Delegiertenversammlung kann jederzeit unter Angabe von Gründen und der Tagesordnung auf Beschluss des Präsidiums einberufen werden. Die Einberufung erfolgt entsprechend der Regelung in § 10 A1. Eine außerordentliche Delegiertenversammlung muss innerhalb von sechs Wochen einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Delegierten dies beantragt. Der Antrag ist zu begründen.


C - Aufgaben der Delegiertenversammlung
1. Die Wahl des Präsidiums erfolgt auf die Dauer von 2 Jahren.

2. Die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von 2 Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Sie dürfen weder dem Präsidium noch einem Abteilungsvorstand angehören. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Delegiertenversammlung schriftlich Bericht zu erstatten. Bei Ausfall eines Kassenprüfers während des Geschäftsjahres erfolgt Nachwahl durch das Präsidium.

3. Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Präsidium unterbreiteten Aufgaben sowie die nach der Satzung übertragenen Angelegenheiten.


D - Stimmrecht der Delegiertenversammlung
Das Stimmrecht in der Delegiertenversammlung wird von den gewählten Delegierten und den weiteren genannten stimmberechtigten Mitgliedern wahrgenommen. Siehe § 10, A 3, A5. Mitglieder des Präsidiums können nicht Delegierte der Abteilungen sein.


E - Anwesenheit für andere Mitglieder
Mitglieder haben in jedem Falle das Recht, an den Delegiertenversammlungen teilzunehmen. Sie sind allerdings nicht stimmberechtigt.


§11 Präsidium

1. Das Präsidium besteht aus:

a) dem Präsidenten mit den zwei gleichberechtigten Stellvertretern:

  • 1. Stellvertreter ( Finanzen und Vermögensverwaltung ), Finanzreferent
  • 2. Stellvertreter


b) dem Vereinsjugendleiter
c) den Vorsitzenden der Abteilungen
d) bis zu 4 Fachwarten
e) dem Protokollführer
f) dem Ehrenpräsidenten

Ziffer a,d,e, werden von der Delegiertenversammlung gewählt.
Ziffer b, c, f, sind Kraft ihres Amtes Mitglieder im Präsidium
Ziffer b wird von der Jugendvollversammlung gewählt und vom Präsidium bestätigt
Weibliche Präsidiumsmitglieder führen die Bezeichnung ihres Amtes in weiblicher Form.

2. Das Präsidium erledigt die ihm nach der Satzung zugewiesenen und nicht dem geschäftsführenden Präsidium und der Delegiertenversammlung vorbehaltenen Aufgaben. Ihm obliegt insbesondere die Erstellung des jährlichen Haushalts, die Vorbereitung von Vereinsveranstaltungen, die Beschlussfassung über größere Vorhaben des Vereins, die Vergabe von Darlehen des Vereins an die Abteilungen und die Vorbereitung der Delegiertenversammlung. Das Präsidium wird vom Präsidenten oder einem seiner Stellvertreter einberufen und sollte mindestens vier mal im Jahr tagen.

3. Zur Erfüllung besonderer Aufgaben kann das Präsidium Ausschüsse bilden. Die Ausschüsse wählen ihren Vorsitzenden selbst. Sie sind nicht beschließend, sondern nur beratend tätig.


§12 Geschäftsführendes Präsidium

1. Das geschäftsführende Präsidium besteht aus:

a) dem Präsidenten
b) dem 1. Stellvertreter
c) dem 2. Stellvertreter
d) dem Vereinsjugendleiter
e) den Fachwarten
f) dem Protokollführer

Sie sind einzeln (außer d) von der Delegiertenversammlung auf die Dauer von zwei Jahren zu wählen.

2. Der Präsident und die zwei Stellvertreter sind Vorstand im Sinne des Paragrafen 26 BGB. Je zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinsam. Der erste Stellvertreter ist gleichzeitig der Hauptkassier des Vereins.

3. Der Präsident repräsentiert den Verein. Ihm obliegt die Festigung des Vereinsansehens, der Ausbau der Beziehungen und Verbindungen sowie die Pflege der Kontakte im öffentlichen Leben. Zusammen mit den übrigen Mitgliedern des geschäftsführenden Präsidiums bestimmt er die Richtlinien der Vereinsarbeit. An Versammlungen und Tagungen der Vereinsorgane kann der Präsident teilnehmen.
Erklärt sich trotz ernsthaftem Bemühen der Mitglieder des Präsidiums kein Vereinsmitglied dazu bereit, das Amt des Vorstands nach BGB (Präsident / Finanzreferent) zu übernehmen, kann der Vorstand in einem solchen Fall auch aus einem Vorstandsgremium bestehen, in das jede Abteilung einen Vertreter entsendet.
Das Mandat ist persönlich, eine Vertretung durch andere Abteilungsmitglieder nicht möglich.
Ein Mitglied darf nicht mehrere Abteilungen vertreten. Jedes Mitglied hat eine Stimme.
Das so gebildete Gremium verteilt die Aufgaben des Vorstands in einem Geschäftsverteilungsplan auf einzelne Personen aus dem Gremium. Der Geschäftsverteilungsplan regelt die Zuordnung der Einzelaufgaben des Vorstandgremiums.

4. Das geschäftsführende Präsidium erledigt die laufenden Vereinsangelegenheiten, insbesondere obliegt ihm die Verwaltung des Vereinsvermögens. Die Tätigkeit des geschäftsführenden Präsidiums umfasst weiter die Betreuung der passiven Mitglieder sowie des Freizeit- und Breitensports. Es hat auch die Aufgabe, Verbindung mit dem Schulsport herzustellen.

5. Der 1. Stellvertreter (Finanzen und Vermögensverwaltung) ist verantwortlich für die Finanzen und die gesamte Kassenprüfung. Ihm obliegt die Kontrolle der Abteilungskassen und deren ¼ jährliche Überarbeitung. Er legt der Delegiertenversammlung den jährlichen Kassenabschluss vor. Die Kasse des Vereins ist einmal jährlich durch die Kassenprüfer zu prüfen.

6. Das geschäftsführende Präsidium ist vom Präsidenten oder einem seiner Stellvertreter einzuberufen. Es sollte mindestens fünf Mal jährlich tagen.

7. Die Beschlüsse des geschäftsführenden Präsidiums werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Sitzungsleiter ist der Präsident, in seiner Abwesenheit einer der Stellvertreter. Der Sitzungsleiter wird in diesem Fall vom geschäftsführenden Präsidium bestimmt. Über die Beschlüsse des geschäftsführenden Präsidiums ist ein Protokoll zu führen, das von dem Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.

8. Beim vorzeitigen Ausscheiden des Präsidenten ist unverzüglich eine Delegiertenversammlung einzuberufen, die einen neuen Präsidenten zu wählen hat. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines anderen geschäftsführenden Präsidiumsmitgliedes oder bei Nichtbesetzung eines Amtes im geschäftsführenden Präsidium kann das geschäftsführende Präsidium aus den Vereinsmitgliedern einen kommissarischen Vertreter berufen, der sein Amt bis zur nächsten ordentlichen Wahl durch die Delegiertenversammlung wahrnimmt. In dieser Weise dürfen nicht mehr als zwei Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums berufen werden.

9. Zur Geschäftsführung kann das geschäftsführende Präsidium hauptamtliche Mitarbeiter bestellen. Dies bedarf der Zustimmung des Präsidiums. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle unterstützen die Präsidiumsmitglieder bei ihrer Arbeit und haben sie über alle Angelegenheiten des Vereins zu unterrichten (insbesondere die Mitglieder nach Paragraf BGB 26).


§ 13 Aufwandsendschädigung

1. Die Vereins-und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt.
2. Bei Bedarf kann das Präsidium für Vereinsmitglieder eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne § 3 Nr. 26 a EStG beschließen.


§14 Beirat

1. Der Beirat als Organ, ist als eine rechtlich nicht selbstständige Teilorganisation des Vereins errichtet und arbeitet zum Wohle des Vereins im Rahmen seiner Geschäftsordnung. Er wird vom Präsidium gewählt.

2. Die Beirat entscheidet selbstständig und ist nicht an die Weisungen von Vereinsorganen gebunden.

3. Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen, welche dem Präsidium zur Kenntnis zu bringen sind.

4. Der Präsident hat das Recht, an den Sitzungen beratend teilzunehmen und ist dazu einzuladen.
Umgekehrt hat der Vorsitzende des Beirats das Recht, an den Sitzungen des Präsidiums teilzunehmen.


§15 Vereinsjugend

1. Die Vereinsjugend setzt sich aus allen Kindern und Jugendlichen zusammen, welche Mitglied im TSV Dagersheim e.V. sind bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres (es gilt die jeweils gültige WLSB-Bestandsmeldung) sowie allen regelmäßig und unmittelbar in der Vereinsjugendarbeit tätigen Mitarbeiter/innen.

2. Alle Mitglieder der Vereinsjugend haben bei Angelegenheiten der Jugend gleiches Stimm- und Wahlrecht und sind wählbar auf die zu besetzenden Vereins- und Abteilungsämter, so weit in diesen Paragrafen und der Jugendordnung nichts anderes bestimmt ist.

3. Die Vereinsjugend wird im Präsidium und dem geschäftsführenden Präsidium durch den Vereinsjugendleiter vertreten, der nach der Wahl in der Jugendvollversammlung von der Delegiertenversammlung bestätigt werden muss. Er sollte das 18. Lebensjahr vollendet haben.

4. Alles weitere regelt die Jugendordnung des TSV Dagersheim e.V..

5. Die Mitgliedsbeiträge richten sich nach der Beitragsordnung "SPORT AUF EINEN BLICK". Satzungsgemäße Beitragsermäßigungen können nur gewährt werden, wenn bis zum Beitragseinzug, auf welchen im Dagersheimer Mitteilungsblatt hingewiesen wird, entsprechende Bescheinigungen vorliegen. Bescheinigungen, welche nach dem Beitragseinzug eingereicht werden, finden keine Berücksichtigung und es muss der volle Beitrag bezahlt werden.

6. Beschlussfassung und Änderung der Jugendordnung bedürfen der Bestätigung durch das Präsidium.


§16 Abteilungen

1. Die Durchführung des Sportbetriebes ist Aufgabe der einzelnen Abteilungen. Sie gehören dem für sie zuständigen Fachverband an. Neue Abteilungen werden auf Vorschlag des geschäftsführenden Präsidiums durch Beschluss des Präsidiums gegründet.

2. Jede Abteilung wird von einem Abteilungsvorstand geleitet, dessen Zusammensetzung sich nach den Bedürfnissen der Abteilung richtet. Er muss aus dem Abteilungsleiter, dem Schatzmeister und einem weiteren Angehörigen der Abteilung bestehen. Versammlungen des Abteilungsvorstandes werden bei Bedarf vom Abteilungsleiter, im Falle seiner Verhinderung durch den Stellvertreter einberufen. Für die Beschlussfassung gilt §12 Ziffer 7 der Satzung entsprechend.

3. Die Mitglieder des Abteilungsvorstandes werden jeweils bis zur Höchstdauer von 2 Jahren durch die Abteilungsversammlung vor der Delegiertenversammlung gewählt. Für die Durchführung der Abteilungsversammlung ist §10 A, B und C entsprechend anzuwenden. Außerdem hat die Abteilungsversammlung die Delegierten nach Maßgabe von §10 A3, A4 zu wählen.

4. Die Abteilungsvorstände sind fachlich selbstständig und arbeiten unter eigener Verantwortung. Sie sind gegenüber dem Präsidium des Vereins verantwortlich und auf Verlangen zur Berichterstattung verpflichtet. Die Abteilungen sind berechtigt, die Geschäftsordnung des Vereins sinngemäß auf sich zu übertragen bzw. zu übernehmen. Das geschäftsführende Präsidium (Vorstand) muss dem zustimmen. Sie darf den Bestimmungen der Satzung nicht entgegenstehen.

5. Die Abteilungen sind verpflichtet, das geschäftsführende Präsidium zu ihren Hauptversammlungen einzuladen und diesem die Tagesordnung bekanntzugeben. Die Abteilungen sind verpflichtet, über die Beschlüsse in allen ihren Sitzungen ein Protokoll zu führen und in der Vereinsgeschäftsstelle zu hinterlegen (Einsicht des geschäftsführenden Präsidiums).

6. Veranstaltungen von größerer und überörtlicher Bedeutung sind dem Präsidium zur Genehmigung vorzulegen.

7. Die Abteilungen führen eigene Kassen. Sie haben zwei Kassenprüfer zu bestellen. Die Abteilungen unterliegen außerdem der Prüfung durch den 1. Stellvertreter (Finanzen- und Vermögensverwaltung) des Vereins.

8. Bei Auflösung, Selbstständigmachung oder geschlossenem Übertritt einer dem Verein angehörenden Abteilung zu einem anderen Verein verbleibt das gesamte Vermögen der Abteilung beim Hauptverein (TSV Dagersheim e.V.). Die Abteilungskasse ist Vereinsvermögen.

9. Die Höhe der Abteilungsbeiträge und Gebühren müssen vom geschäftsführenden Präsidium (Vorstand) genehmigt werden. Abteilungen dürfen Verbindlichkeiten nur eingehen, so weit ihnen eigene Mittel zur Verfügung stehen. Wenn dies nicht der Fall ist, dürfen sie ohne schriftliche Zustimmung des Präsidenten und des 1. Stellvertreters (Finanz- und Vermögensverwaltung), im Rahmen der Vereinsfinanzordnung keine Verbindlichkeiten eingehen. Dauerschuldverhältnisse bedürfen der Vorlage beim geschäftsführenden Präsidium und der Gegenzeichnung durch den Präsidenten bzw. bei Abwesenheit durch den 1. Stellvertreter.


§17 Ordnungsmaßnahmen

Unbeschadet der in §5 vorgesehenen Ausschlussregelungen kann das Präsidium weitere Ordnungsmaßnahmen gegen Mitglieder verhängen, die sich satzungswidrig verhalten oder das Ansehen des Vereins oder einer seiner Abteilungen schuldhaft verletzen oder sonst gegen die Interessen des Vereins und einer seiner Abteilungen verstoßen. Vor Verhängung einer Ordnungsstrafe ist das Mitglied zu hören. Im einzelnen kann das Präsidium dabei folgende Maßnahmen treffen:

1. Förmlicher Verweis
2. Aberkennung des Delegiertenstatus auf Zeit
3. Verlust aller oder bestimmter Vereinsrechte auf Zeit.

Die Dauer der Zeit ist vom Präsidium festzulegen. Die Maßnahmen nach 1. bis 3. können auch nebeneinander verhängt werden.


§18 Auflösung des Vereins

Die Auflösung kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Vereinsauflösung den Mitgliedern angekündigt wird. Der Beschluss bedarf der Mehrheit von 9/10 der erschienen Mitglieder, mindestens jedoch 10 v.H. der Mitglieder im Sinne von §5 Ziffer 1 der Satzung. Für den Fall der Auflösung bestellt die Mitgliederversammlung zwei Liquidatoren, welche die Geschäfte des Vereins abzuwickeln haben.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die örtliche Gemeindeverwaltung ( Bezirk Dagersheim ), die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke i.S. des §2 der Satzung zu verwenden hat.


Nachwort

Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 25. April 1998 beschlossen. Die Eintragung in das Vereinsregister von Böblingen Nr. 402 wurde durch das Amtsgericht Böblingen am 2. September 1998 bestätigt.

Eine Änderung des Satzungszweckes wurde durch Anordnung der Finanzbehörden Böblingen, auf der Delegiertenversammlung vom 24. Juni 1999, vorgenommen und vom Amtsgericht, mit dem Eintrag in die Vereinsrolle Nr. 402, am 02. September 1999 genehmigt.

Eine Änderung des §12 Abs. 8 wurde auf der Delegiertenversammlung vom 19. Mai 2004 vorgenommen und vom Amtsgericht Böblingen mit dem Eintrag in die Vereinsrolle Nr. 402 am 30. Juni 2004 genehmigt.

Eine Änderung in Form eines Zusatzparagraphen wurde auf der Delegiertenversammlung vom 26.06.2008 vorgenommen und mit dem Eintrag in die Vereinsrolle Nr. 402 am 06.04.2009 genehmigt.

Eine Änderung der Paragraphen § 5 Abs.4a, § 7 Abs. 1, 2 & 8, § 12 Abs. 6 sowie § 15 Abs. 1 wurde auf der Delegiertenversammlung vom 30.06.2011 vorgenommen und mit dem Eintrag in die Vereinsrolle Nr. 402 am 14.06.2012 genehmigt.

Eine Änderung der §2 Abs. 1, §9 Abs. 4, §10 A  Abs.7, §12 Abs. 3, 7, §16 Abs. 2 sowie §18 wurde auf der Delegiertenversammlung vom 11.06.2015 vorgenommen und vom Amtsgericht Böblingen mit Eintrag in die Vereinsrolle Nr. 402 am 31.07.2015 genehmigt. Die Änderungen in §2 und §18 wurden vom Finanzamt Böblingen veranlasst.